Erinnern und Er-fahren

Es begab sich im späten. 19 jahrhundert, exakt 1898, dass mein Urgroßvater Benedikt Wimmer ein Unternehmen mit dem namen Benedikt Wimmer & Söhne gründete zur Herstellung und Reparatur von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten. Daneben war er auch Erfinder und erhielt zahlreiche Patente im elektotechnischen Bereich. Die technische Kompetenz setzte sich bei meinem Großvater fort, so dass man davon sprechen kann, dass ich wohl einem klassischen Erfinder- Unternehmerhaus entspringe.  

 

Denn mein Großvater Otto Wimmer Senior war zunächst auch als Erfinder und Entwickler tätig und schuf das Wimmer Automobil mit dem Namen C6 von 1906. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Europa nur wenige, die sich an dieses Thema wagten. Allerdings wurden nur wenige Prototypen gebaut. Für die Serie fehlte das Geld. aber er gab nicht auf. Weniger aufwendig, aber viel bedeutsamer war sein zweiter Streich.  

 

Er begann Motorräder mit 4 takt Motoren zu entwickeln, zu konstruieren und zu bauen. Die Motoren waren das Herz der Maschinen von 125 bis 500 ccm, die von 1921 bis 1936 gebaut wurden. Im Bild ist eine Wimmer GG 35 Geländesport mit 350 ccm und 18 PS aus dem Jahr 1932, die ich privat zuhause habe und die von Freunden in den 90er Jahren liebevoll restauriert wurde.  

 
Im rahmen der Kriegswirren musste der Motorradbau eingestellt werden. Man ließ in der Fabrik Rüstungsgüter produzieren. Nach dem Krieg war die Zeit des Motorrades vorrüber. Die ersten Serienautos (VW Käfer, Goggomobil, DKW, Borgward usw.) wurden gebaut. mein Vater Otto Wimmer Junior unternahm nochmals einen Versuch des Baus eines Motorrades. Hier blieb es beim Bau von wenigen Prototypen. Die Firma etablierte sich in den 60 er und 70er Jahren als Spezialist für die Überholung von Motoren und später als verlängerte Werkbank für die roduktion von Motor- und Getriebeteilen.

Auch im mütterlichen Strang der Erbfolge ist zu bemerken, dass es eine Unternehmung gab, die über viele Jahrzehnte sehr erfolgreich war und in Göppingen (Baden- Württemberg) ein Textilunternehmen "Butz" zur Herstellung von Inlet und Matratzendrell mit mehreren hundert Mitarbeitern betrieb. Nach einer Durststecke während des Krieges ging es wieder voran, nur eine Spekulation auf Baumwolle leitete das Ende ein. Aber noch heute gibt es das ehemalige Wohnhaus der Familie als öffentliche Begegnungsstätte mit dem Namen "Villa Butz".   



 

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